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zusehen  

Zu|se|hen: in der Fügung auf Z. hin (schweiz.; auf Widerruf, bis auf Weiteres): die Mietparteien können auf Z. hin bleiben.zu|se|hen <st. V.; hat>:

1.a) auf etw., was vorgeht, was jmd. tut, betrachtend seinen Blick richten; einen Vorgang o. Ä. mit den Augen verfolgen: jmdm. [beim Arbeiten] interessiert, gedankenvoll, aufmerksam z.; einem Feuerwerk z.; <subst.:> mir wird schon vom [bloßen] Zusehen ganz schwindlig;

b)[genau] hinsehen: wenn man genau zusieht; <subst.:> bei näherem Zusehen.



2.etw. (was nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte) geschehen lassen, ohne etw. dagegen zu unternehmen: [einem Unrecht] ruhig, unbeteiligt z.; ohnmächtig, tatenlos z. müssen, wie etw. geschieht.


3.tun, was erforderlich ist, um etw. Bestimmtes sicherzustellen; für etw. Bestimmtes Sorge tragen: sieh zu, dass du pünktlich bist!; sieh zu, wo du bleibst! (sorge selbst für dich!); soll er [doch] z., wie er damit fertig wird (damit fertig zu werden ist sein Problem [u. nicht meins, unsers o. Ä.]).
zusehen  


1. a) ansehen, beäugen, beobachten, betrachten, mit den Augen/mit den Blicken folgen, verfolgen; (ugs.): beluchsen, zugucken; (abwertend): gaffen; (ugs., auch abwertend): glotzen; (ugs. scherzh.): beäugeln, kiebitzen; (nordd.): [be]kieken; (südd., österr., schweiz.): zuschauen.

b) achten auf, achtgeben, aufpassen, [genau] hinsehen, im Auge behalten, inspizieren, kontrollieren, nicht aus den Augen lassen, sich nichts entgehen lassen, observieren, überwachen; (geh.): hingucken, in Augenschein nehmen; (ugs.): unter die Lupe nehmen.

2. nicht bestrafen/einschreiten, ohnmächtig sein, untätig/tatenlos bleiben, nicht verhindern, sich nicht wehren; (geh.): nicht ahnden, hinwegblicken über.

3. sich anstrengen, bedacht sein, bedenken, sich bemühen, sich bestreben, denken an, sich einsetzen, sich [selbst] kümmern, managen, sich Mühe geben, nichts unversucht lassen, sicherstellen, sorgen für, veranlassen, vorbauen, vorbeugen, vorsorgen, Vorkehrungen/Vorsorge treffen; (schweiz.): vorkehren; (geh.): sich angelegen sein lassen, Anstrengungen unternehmen, sich befleißigen, Sorge tragen; (ugs.): sich dahinter klemmen/knien, organisieren.

[zusehen]
[sehe zu, siehst zu, sieht zu, sehen zu, seht zu, sah zu, sahst zu, sahen zu, saht zu, sehest zu, sehet zu, sähe zu, sähest zu, sähst zu, sähen zu, sähet zu, säht zu, sieh zu, siehe zu, zugesehen, zusehend, zuzusehen]
zusehen  

Zu|se|hen: in der Fügung auf Z. hin (schweiz.; auf Widerruf, bis auf Weiteres): die Mietparteien können auf Z. hin bleiben.zu|se|hen <st. V.; hat>:

1.
a) auf etw., was vorgeht, was jmd. tut, betrachtend seinen Blick richten; einen Vorgang o. Ä. mit den Augen verfolgen: jmdm. [beim Arbeiten] interessiert, gedankenvoll, aufmerksam z.; einem Feuerwerk z.; <subst.:> mir wird schon vom [bloßen] Zusehen ganz schwindlig;

b)[genau] hinsehen: wenn man genau zusieht; <subst.:> bei näherem Zusehen.



2.etw. (was nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte) geschehen lassen, ohne etw. dagegen zu unternehmen: [einem Unrecht] ruhig, unbeteiligt z.; ohnmächtig, tatenlos z. müssen, wie etw. geschieht.


3.tun, was erforderlich ist, um etw. Bestimmtes sicherzustellen; für etw. Bestimmtes Sorge tragen: sieh zu, dass du pünktlich bist!; sieh zu, wo du bleibst! (sorge selbst für dich!); soll er [doch] z., wie er damit fertig wird (damit fertig zu werden ist sein Problem [u. nicht meins, unsers o. Ä.]).
zusehen  

[st. V.; hat]: 1. a) auf etw., was vorgeht, was jmd. tut, betrachtend seinen Blick richten; einen Vorgang o.Ä. mit den Augen verfolgen: jmdm. [beim Arbeiten] interessiert, gedankenvoll, aufmerksam z.; einem Feuerwerk z.; [subst.:] mir wird schon vom [bloßen] Zusehen ganz schwindlig; b) [genau] hinsehen: wenn man genau zusieht; [subst.:] bei näherem Zusehen. 2. etw. (was nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte) geschehen lassen, ohne etw. dagegen zu unternehmen: [einem Unrecht] ruhig, unbeteiligt z.; ohnmächtig, tatenlos z. müssen, wie etw. geschieht. 3. tun, was erforderlich ist, um etw. Bestimmtes sicherzustellen; für etw. Bestimmtes Sorge tragen: sieh zu, dass du pünktlich bist!; sieh zu, wo du bleibst! (sorge selbst für dich!); soll er [doch] z., wie er damit fertig wird (damit fertig zu werden ist sein Problem [u. nicht meins, unsers o.Ä.]).
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v.
<V.i. 235; hat> = zuschauen; ~ dass … <fig.> sich bemühen, versuchen; bei näherem Zusehen stellte es sich als etwas anderes heraus; ich sah ihm bei der Arbeit zu; ich habe beim Sportfest nur zugesehen (mich nicht beteiligt); wir müssen ~, dass wir so schnell wie möglich zum Bahnhof kommen <fig.> sehen Sie doch zu, dass Sie morgen mitkommen können <fig.> da sehe ich nicht mehr lange zu! <fig.> da warte ich nicht mehr lange ab, da greife ich bald ein; kannst du dabei ruhig ~? <fig.> kannst du das dulden?; schon vom Zusehen wird mir schwindlig; soll er selbst ~, wie er damit fertig wird! <fig.>
['zu|se·hen]
[sehe zu, siehst zu, sieht zu, sehen zu, seht zu, sah zu, sahst zu, sahen zu, saht zu, sehest zu, sehet zu, sähe zu, sähest zu, sähst zu, sähen zu, sähet zu, säht zu, sieh zu, siehe zu, zugesehen, zusehend, zuzusehen]