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Zweifel  

Zwei|fel, der; -s, - [mhd. zwīvel, ahd. zwīfal, zu ↑ zwei u. ↑ falten , eigtl. = (Ungewissheit bei) zweifach(er Möglichkeit)]: Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jmdm., jmds. Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig u. gut ist, ob etw. gelingen kann o. Ä.: quälender Z.; [un]begründete Z.; bei jmdm. regt sich der Z.; es besteht kein, nicht der geringste Z., dass ...; dein Z. (deine Skepsis) ist nicht berechtigt; leiser Z. steigt in ihm auf, regt sich in ihm; es waren ihr Z. [an der Wahrheit dieser Aussage] gekommen, ob ...; ich habe keinen Z. an ihrer Aufrichtigkeit; er ließ keinen Z. daran, dass es ihm ernst war; man hat uns darüber nicht im Z. gelassen; jmd., eine Sache ist über jeden Z. erhaben; von -n (Skrupeln) geplagt sein;

*außer [allem] Z. stehen (ganz sicher feststehen, nicht bezweifelt werden können); Z. in etw. setzen/etw. in Z. ziehen/(seltener:) stellen (bezweifeln); [über etw.] im Z. sein (etw. nicht ganz genau wissen. sich noch nicht entschieden haben [etw. Bestimmtes zu tun]); ohne Z. (bestimmt, ganz gewiss).
Zweifel  

Zwei|fel, der; -s, -
Zweifel  

a) Hin-und-her-Schwanken, innerer Widerstreit, Skepsis, Skrupel, Unentschiedenheit, Ungewissheit, Unklarheit, Unschlüssigkeit, Unsicherheit, Vagheit, Verlegenheit, Zaudern, Zerrissenheit, Zögern, Zwiespalt; (ugs.): Fragezeichen.

b) Aber, Abstriche, Bedenken, Einspruch, Einwand, Gegenmeinung, Kritik, Protest, Reserve, Vorbehalt; (ugs.): Magenschmerzen.

c) Befürchtung, Misstrauen, Unglaube, [schlimme] Vermutung, Verdacht; (geh.): Argwohn.

[Zweifel]
[Zweifels, Zweifeln]

etw. in Zweifel ziehen
anzweifeln, bezweifeln, infrage stellen, mit einem [dicken/großen] Fragezeichen versehen, nicht glauben können, skeptisch sein, Zweifel äußern, zweifeln; (geh.): wanken.
[• Zweifel]
[Zweifels, Zweifeln]
Zweifel  

Zwei|fel, der; -s, - [mhd. zwīvel, ahd. zwīfal, zu ↑ zwei u. ↑ falten, eigtl. = (Ungewissheit bei) zweifach(er Möglichkeit)]: Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jmdm., jmds. Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig u. gut ist, ob etw. gelingen kann o. Ä.: quälender Z.; [un]begründete Z.; bei jmdm. regt sich der Z.; es besteht kein, nicht der geringste Z., dass ...; dein Z. (deine Skepsis) ist nicht berechtigt; leiser Z. steigt in ihm auf, regt sich in ihm; es waren ihr Z. [an der Wahrheit dieser Aussage] gekommen, ob ...; ich habe keinen Z. an ihrer Aufrichtigkeit; er ließ keinen Z. daran, dass es ihm ernst war; man hat uns darüber nicht im Z. gelassen; jmd., eine Sache ist über jeden Z. erhaben; von -n (Skrupeln) geplagt sein;

*außer [allem] Z. stehen (ganz sicher feststehen, nicht bezweifelt werden können); Z. in etw. setzen/etw. in Z. ziehen/(seltener:) stellen (bezweifeln); [über etw.] im Z. sein (etw. nicht ganz genau wissen. sich noch nicht entschieden haben [etw. Bestimmtes zu tun]); ohne Z. (bestimmt, ganz gewiss).
Zweifel  

n.
<m. 5>
1 Unsicherheit, nicht festes Wissen, nicht fester Glaube, inneres Schwanken
2 ;jmds. ~ beheben, beseitigen; es besteht kein ~, dass …; darüber herrscht kein ~; ich hege einige ~, dass, ob es wirklich stimmt; es sind mir einige ~ gekommen, ob es richtig war, was ich getan habe; es unterliegt keinem ~, dass …
3 das ist außer ~ es ist ganz sicher, ganz gewiss; es steht außer ~, dass er Recht hat; ich habe ihn nicht darüber im ~ gelassen, dass es mir ernst ist; ich bin mir im ~, ob das wirklich richtig ist; eine Behauptung, Aussage in ~ stellen, ziehen; seine Bemerkung hat mich wieder in neue ~ gestürzt; ohne ~! ganz richtig!, ganz sicher!; auf jeden Fall; es ist ohne ~ richtig, das zu tun [<mhd. zwivel <ahd. zwival <germ. *twi-fla-; eigtl. „zwiefältiger Sinn“; zu idg. *dui- „zwie…“ + *pel-, *pol- „falten“]
['Zwei·fel]
[Zweifels, Zweifeln]