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zwicken  

zwị|cken <sw. V.; hat> [mhd., ahd. zwicken, wohl Intensivbildung zu ahd. zwīgōn = ausreißen, rupfen, pflücken, zu: zwīg = Zweig, in mhd. Zeit Anlehnung an mhd. zwec (↑ Zweck ) u. im Sinne von »mit Nägeln befestigen, einklemmen« gebr.]:

1.(bes. südd., österr.) [leicht] kneifen (1) : jmdm./jmdn. in die Wange z.


2.(bes. südd., österr.) a)[leicht] kneifen (2 a) : die Hose zwickt am Bund;

b)[leicht] kneifen (2 b) : sein Ischias zwickt ihn; nun zwickt ihr/zwickt sie der Bauch; als er älter wurde, begann es ihn überall zu z. und zu zwacken (bekam er alle möglichen kleineren Beschwerden); ihr Gewissen zwickt sie.



3.(österr.) (einen Fahrschein) lochen, entwerten: der Schaffner hat meine Fahrkarte noch nicht gezwickt.


4. (bes. österr.) (mit einer Klammer) befestigen: die Socken auf die Leine z.
zwicken  

bedrücken, einengen, einkneifen, einquetschen, einschnüren, einzwängen, kneifen, lacieren; (ugs.): wehtun, zwacken; (westmd.): petzen; (landsch.): kneipen, pfetzen, stremmen.
[zwicken]
[zwicke, zwickst, zwickt, zwickte, zwicktest, zwickten, zwicktet, zwickest, zwicket, zwick, gezwickt, zwickend]
zwicken  

zwị|cken <sw. V.; hat> [mhd., ahd. zwicken, wohl Intensivbildung zu ahd. zwīgōn = ausreißen, rupfen, pflücken, zu: zwīg = Zweig, in mhd. Zeit Anlehnung an mhd. zwec (↑ Zweck) u. im Sinne von »mit Nägeln befestigen, einklemmen« gebr.]:

1.(bes. südd., österr.) [leicht] kneifen (1): jmdm./jmdn. in die Wange z.


2.(bes. südd., österr.)
a)[leicht] kneifen (2 a): die Hose zwickt am Bund;

b)[leicht] kneifen (2 b): sein Ischias zwickt ihn; nun zwickt ihr/zwickt sie der Bauch; als er älter wurde, begann es ihn überall zu z. und zu zwacken (bekam er alle möglichen kleineren Beschwerden); ihr Gewissen zwickt sie.



3.(österr.) (einen Fahrschein) lochen, entwerten: der Schaffner hat meine Fahrkarte noch nicht gezwickt.


4. (bes. österr.) (mit einer Klammer) befestigen: die Socken auf die Leine z.
zwicken  

[sw. V.; hat] [mhd., ahd. zwicken, wohl Intensivbildung zu ahd. zwigon= ausreißen, rupfen, pflücken, zu: zwig= Zweig, in mhd. Zeit Anlehnung an mhd. zwec (Zweck) u. im Sinne von ?mit Nägeln befestigen, einklemmen? gebr.]: 1. (bes. südd., österr.) [leicht] kneifen (1): jmdm./jmdn. in die Wange z. 2. (bes. südd., österr.) a) [leicht] kneifen (2 a): die Hose zwickt am Bund; b) [leicht] kneifen (2 b): sein Ischias zwickt ihn; nun zwickt sein/zwickt ihn der Bauch; als er älter wurde, begann es ihn überall zu z. und zu zwacken (bekam er alle möglichen kleineren Beschwerden); Ü ihr Gewissen zwickt sie. 3. (österr.) (einen Fahrschein) lochen, entwerten. 4. (bes. österr.) (mit einer Klammer) befestigen: die Socken auf die Leine z.
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kneifen, petzen (umgangssprachlich), zwicken
[kneifen, petzen]
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n.
<-k·k-> 'zwi·cken <V.t.; hat> mit zwei Fingern od. den zwei bewegl. Teilen eines Werkzeugs kurz drücken, kneifen; <österr.> lochen (Fahrschein);<fig.; umg.> leicht schmerzen; es zwickt mich hier <fig.; umg.>; ein zu enges Kleidungsstück zwickt <umg.>; ~ und zwacken <verstärkend>; jmdn. in den Arm, in die Wange ~; mit glühenden Eisen, Zangen ~ (früher bei der Folter) [<ahd. (gi)zwickan „mit Zwecken befestigen, einklemmen“; Zwecke]
['zwicken]
[zwicke, zwickst, zwickt, zwicken, zwickte, zwicktest, zwickten, zwicktet, zwickest, zwicket, zwick, gezwickt, zwickend]