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Zwickmühle  

Zwịck|müh|le, die; -, -n [zu mhd., ahd. zwi- (in Zus.) = zwei-, also eigtl. = Zweimühle, Zwiemühle, nach der Möglichkeit im Mühlespiel, durch den gleichen Zug eine Mühle zu öffnen u. eine zweite zu schließen]:

1.Stellung der Steine im Mühlespiel, bei der man durch Hin- u. Herschieben eines Steines jeweils eine neue Mühle hat.


2.(ugs.) schwierige, verzwickte Lage, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint: in einer Z. sein, sitzen, stecken.
Zwickmühle  

Zwịck|müh|le (Stellung im Mühlespiel); in der Zwickmühle (ugs. für in einer misslichen Lage)
Zwickmühle  

Dilemma, Kalamität, Misslichkeit, Not[lage], Problemsituation, Schwierigkeiten, Verlegenheit, Zwangslage; (geh.): Bedrängnis; (bildungsspr.): Malaise, Misere; (ugs.): Bredouille, Klemme, Patsche, Schlamassel, Schwulitäten; (österr., sonst landsch.): Schlamastik.
[Zwickmühle]
[Zwickmühlen, Zwickmuehle, Zwickmuehlen]
Zwickmühle  

Zwịck|müh|le, die; -, -n [zu mhd., ahd. zwi- (in Zus.) = zwei-, also eigtl. = Zweimühle, Zwiemühle, nach der Möglichkeit im Mühlespiel, durch den gleichen Zug eine Mühle zu öffnen u. eine zweite zu schließen]:

1.Stellung der Steine im Mühlespiel, bei der man durch Hin- u. Herschieben eines Steines jeweils eine neue Mühle hat.


2.(ugs.) schwierige, verzwickte Lage, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint: in einer Z. sein, sitzen, stecken.
Zwickmühle  

n.
<f. 19> Stellung im Mühlespiel, doppelte Mühle, bei der man den Gegner,wie er auch zieht, in einer Mühle fangen kann; <fig.> ausweglose Situation, Lage, in der man, wie man sich auch verhält, Unannehmlichkeiten bekommt; sich in einer ~ befinden; in eine unangenehme ~ geraten <fig.>
['Zwick·müh·le]
[Zwickmühlen]