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zwingen  

zwịn|gen <st. V.; hat> [mhd. zwingen, twingen, dwingen, ahd. twingen, dwingan, eigtl. = zusammendrücken, -pressen, einengen]:

1.a)durch Drohung, Anwendung von Gewalt o. Ä. dazu veranlassen, etw. zu tun; zu etw. bringen; nötigen: jmdn. z., etw. zu tun; jmdn. zu einem Geständnis, zum Rücktritt z.; das Flugzeug wurde zum Landen gezwungen; du musst nicht gehen, es zwingt dich niemand;

b)<z. + sich> sich mit großer Selbstüberwindung dazu bringen, etw. zu tun; sich sehr zu etw. überwinden: du musst dich z., etwas mehr zu essen; er zwang sich zu einem Lächeln, zur Ruhe.



2.ein bestimmtes Verhalten, Handeln notwendig, unbedingt erforderlich machen, notwendigerweise herbeiführen: die Situation zwang uns, rasch zu handeln, zwang uns zur Eile; wir sind gezwungen, das Geschäft aufzugeben; wir sehen uns gezwungen, gerichtlich vorzugehen; ich sehe mich zu diesen Maßnahmen gezwungen; <häufig im 1. Part.:> diese Gründe sind nicht, sind durchaus zwingend (sehr überzeugend, stichhaltig); es besteht dazu eine zwingende (unbedingte, unerlässliche) Notwendigkeit; eine Aussage von zwingender (unwiderlegbarer, schlagender, stringenter) Logik.


3.(geh.) mit Gewalt veranlassen, an einen bestimmten Ort zu gehen; gewaltsam bewirken, sich an eine bestimmte Stelle, in eine bestimmte Lage zu begeben: er zwang den Gefesselten auf einen Stuhl, zu Boden; sie zwangen die Gefangenen in einen engen Raum.


4.(landsch.) bewältigen, meistern, (a), schaffen (4 a) : er wird diese Arbeit schon z.
zwingen  


1. [be]drängen, bedrohen, Daumenschrauben anlegen/ansetzen/anziehen, Druck ausüben, erpressen, gefügig machen, Gewalt antun, keine andere Wahl lassen, nicht in Ruhe lassen, nötigen, terrorisieren, unter Druck setzen, verdammen, zu etw. veranlassen, zusetzen, Zwang ausüben; (geh.): gebieten; (ugs.): das Messer an die Kehle setzen, die Pistole auf die Brust setzen; (abwertend): tyrannisieren.

2. bewältigen, meistern, schaffen, verwirklichen.

[zwingen]
[zwinge, zwingst, zwingt, zwang, zwangst, zwangen, zwangt, zwingest, zwinget, zwänge, zwängest, zwängen, zwänget, zwing, gezwungen, zwingend]

sich aufraffen, sich aufschwingen, sich durchkämpfen, sich durchringen, es über sich bringen, seinem Herzen einen Stoß geben, über seinen Schatten springen, sich überwinden; (ugs.): sich aufrappeln, sich berappeln, sich [innerlich] einen Ruck geben; (häufig iron.): sich herbeilassen.
[zwingen, sich]
[sich zwingen, zwinge, zwingst, zwingt, zwang, zwangst, zwangen, zwangt, zwingest, zwinget, zwänge, zwängest, zwängen, zwänget, zwing, gezwungen, zwingend, zwingen sich]
zwingen  

zwịn|gen <st. V.; hat> [mhd. zwingen, twingen, dwingen, ahd. twingen, dwingan, eigtl. = zusammendrücken, -pressen, einengen]:

1.
a)durch Drohung, Anwendung von Gewalt o. Ä. dazu veranlassen, etw. zu tun; zu etw. bringen; nötigen: jmdn. z., etw. zu tun; jmdn. zu einem Geständnis, zum Rücktritt z.; das Flugzeug wurde zum Landen gezwungen; du musst nicht gehen, es zwingt dich niemand;

b)<z. + sich> sich mit großer Selbstüberwindung dazu bringen, etw. zu tun; sich sehr zu etw. überwinden: du musst dich z., etwas mehr zu essen; er zwang sich zu einem Lächeln, zur Ruhe.



2.ein bestimmtes Verhalten, Handeln notwendig, unbedingt erforderlich machen, notwendigerweise herbeiführen: die Situation zwang uns, rasch zu handeln, zwang uns zur Eile; wir sind gezwungen, das Geschäft aufzugeben; wir sehen uns gezwungen, gerichtlich vorzugehen; ich sehe mich zu diesen Maßnahmen gezwungen; <häufig im 1. Part.:> diese Gründe sind nicht, sind durchaus zwingend (sehr überzeugend, stichhaltig); es besteht dazu eine zwingende (unbedingte, unerlässliche) Notwendigkeit; eine Aussage von zwingender (unwiderlegbarer, schlagender, stringenter) Logik.


3.(geh.) mit Gewalt veranlassen, an einen bestimmten Ort zu gehen; gewaltsam bewirken, sich an eine bestimmte Stelle, in eine bestimmte Lage zu begeben: er zwang den Gefesselten auf einen Stuhl, zu Boden; sie zwangen die Gefangenen in einen engen Raum.


4.(landsch.) bewältigen, meistern, (a)schaffen (4 a): er wird diese Arbeit schon z.
zwingen  

[st. V.; hat] [mhd. zwingen, twingen, dwingen, ahd. twingen, dwingan, eigtl.= zusammendrücken, -pressen, einengen]: 1. a) durch Drohung, Anwendung von Gewalt o.Ä. dazu veranlassen, etw. zu tun; zu etw. bringen; nötigen: jmdn. z., etw. zu tun; jmdn. zu einem Geständnis, zum Rücktritt z.; das Flugzeug wurde zum Landen gezwungen; du musst nicht gehen, es zwingt dich niemand; b) [z. + sich] sich mit großer Selbstüberwindung dazu bringen, etw. zu tun; sich sehr zu etw. überwinden: du musst dich z., etwas mehr zu essen; er zwang sich zu einem Lächeln, zur Ruhe. 2. ein bestimmtes Verhalten, Handeln notwendig, unbedingt erforderlich machen, notwendigerweise herbeiführen: die Situation zwang uns, rasch zu handeln, zwang uns zur Eile; wir sind gezwungen, das Geschäft aufzugeben; wir sehen uns gezwungen, gerichtlich vorzugehen; ich sehe mich zu diesen Maßnahmen gezwungen; [häufig im 1. Part.:] diese Gründe sind nicht, sind durchaus zwingend (sehr überzeugend, stichhaltig); es besteht dazu eine zwingende (unbedingte, unerlässliche) Notwendigkeit; eine Aussage von zwingender (unwiderlegbarer, schlagender, stringenter) Logik. 3. (geh.) mit Gewalt veranlassen, an einen bestimmten Ort zu gehen; gewaltsam bewirken, sich an eine bestimmte Stelle, in eine bestimmte Lage zu begeben: er zwang den Gefesselten auf einen Stuhl, zu Boden; sie zwangen die Gefangenen in einen engen Raum. 4. (landsch.) bewältigen, meistern (a), schaffen (4 a): er wird diese Arbeit schon z.
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v.
<V.t. 288; hat>
1 jmdn. ~ jmdn. mit Gewalt od. Drohung dazu bringen,etwas zu tun; etwas ~ <umg.> leisten können, fertig bringen, bewältigen; essen können;
2 ;er wird es schon ~ <umg.> ich muss mich ~, freundlich zu ihr zu sein; ich zwinge den Kloß nicht mehr <umg.>
3 ;jmdn. auf die Knie, in die Knie ~; sein Mut zwingt (mich) zur Bewunderung; man kann niemanden zu seinem Glück ~ <umg.> jeder muss selbst wissen u. tun, was ihn glücklich macht; jmdn. zum Nachgeben, zum Gehorsam, zum Sprechen ~; er zwang sich zur Ruhe; ich kann ihn nicht dazu ~; besondere Umstände ~ mich dazu, das Haus zu verkaufen
4 ;es bestehen ~de Gründe zu dieser Maßnahme; ~de Notwendigkeit; diese Begründung ist nicht ~d nicht überzeugend, nicht einleuchtend; seine Fröhlichkeit war gezwungen mit Anstrengung hervorgebracht, es kostete ihn Überwindung, fröhlich zu sein; gezwungenes Benehmen gehemmtes, unnatürl. B.; gezwungener Stil unnatürl., geschraubter Stil; gezwungen lachen mit Anstrengung, Überwindung lachen; ich sehe mich leider gezwungen, Ihnen zu sagen, dass … ich muss Ihnen leider sagen; ich bin gezwungen, ihn einzuladen ich muss ihn einladen; ;etwas nur gezwungen tun nicht freiwillig; [<mhd. twingen <ahd. dwingan <germ.*wengan „drängen, (unter)drücken“]
['zwin·gen]
[zwinge, zwingst, zwingt, zwingen, zwang, zwangst, zwangen, zwangt, zwingest, zwinget, zwänge, zwängest, zwängen, zwänget, zwing, gezwungen, zwingend]